Intensivpflege-Wohngemeinschaft

Zuhause ist es am besten!


Diese Philosophie unterstützen und leben wir von Heim und Herz, Außerklinische Intensivpflege.

Viele betreuungsbedürftige Menschen suchen nach dem Klinik- oder Reha Aufenthalt eine Alternative zur Versorgung im eigenen Haushalt. Gleichzeitig möchten Sie aber auch nicht in eine vollstationäre Pflegeeinrichtung.

Aus diesen und weiteren Gründen haben wir von Heim & Herz, Außerklinische Intensivpflege unsere

Wohngemeinschaft „An der Jacobikirche“

nahe der historischen Altstadt von Freiberg, für intensivpflegebedürftige und beatmete Menschen geschaffen.

 

Gesetzliche Grundlagen

Wohn-, Teilhabe- und Pflegesatz § 13 Anforderungen an die ambulant betreute Wohngemeinschaft,

Abs.3 und 5.

 

 

Räumliche Gegebenheiten, Voraussetzungen alltäglicher Versorgung

Die Möglichkeit der medizinischen Versorgung und die Realisierung der notwendigen Pflege im Rahmen höchstmöglicher Lebensqualität gibt es derzeit so gut wie nie, da vollstationäre Einrichtungen nicht die Möglichkeit der individuellen Versorgung bieten.

Im Rahmen der häuslichen Intensivpflege existiert oft nicht das optimale Umfeld (Rollstuhlfreundlich, Größe des Zimmers, Therapeuten). Diese Wohnform zeichnet sich dadurch aus, dass in der speziell umgebauten Wohnung vier schwerstpflegebedürftige Erwachsene (z.B. in Beatmungssituation) rund um die Uhr langfristig betreut werden können.

Durch die überschaubare Bewohnerzahl und die häuslichen Wohnräume (helle Räume, teilweise mit Balkon, Gemeinschaftsküche, Bad und WC) entsteht der familiäre Charakter der Wohngemeinschaft. In einem angenehmen Umfeld kann qualifiziertes Fachpersonal im Schichtdienst intensivmedizinische Behandlungspflege leisten, wodurch sich eine echte Alternative zur Unterbringung im Pflegeheim ergibt. 

Jedes unserer Zimmer ist bereits mit einem Kleiderschrank, einer Kommode und einer Sitzmöglichkeit ausgestattet  und verfügt über einen eigenen TV-Anschluss und WLAN.

Gestaltung des Zusammenlebens und der Gruppenatmosphäre

Jeder Patient verfügt über sein eigenes Zimmer, das er auch nach seinen Vorstellungen mit eigenen Möbeln gestalten kann. Der große Wohn-, Koch- und Gemeinschaftsraum kann gern, wie im bisher gewohnten Haushalt, genutzt werden. Hierbei bildet die Wohnküche das Herzstück der WG. Hier können sich Patienten und Besucher zum Plausch einfinden, sodass umso mehr eine alltäglich angenehme Atmosphäre erzeugt wird. So wird der Vereinsamung vorgebeugt, ohne den persönlichen Freiraum einzuschränken.

Die Wohngemeinschaft, der Weg zu verbesserten und optimierten Lebensumständen.

Selbstverständlich sind rund um den Gemeinschaftsraum jederzeit Ansprechpartner vorzufinden, um bei Problemen und Fragen zur Verfügung zu stehen.

 

 

Gestaltung der Aufnahme

 

In der Regel startet die ambulante Intensivpflege mit einem persönlichen Kennenlernen in der Rehaklinik bei einem umfassenden Gespräch mit dem Patienten, dessen Angehörigen und dem Sozialdienst, ggf. dem behandelnden Arzt. Im Gespräch wird besonders großer Wert auf die Biographie des Patienten und eine systematische Informationssammlung (SIS) gelegt. Auf dieser Grundlage werden individuelle Pflege- und Betreuungsmaßnahmen geplant. Zusätzlich wird im Gespräch die Kostenübernahme der Leistungen durch die Kranken- und Pflegekassen besprochen und die Höhe etwaiger Eigenanteile festgelegt.

Die Überleitung in die Wohngemeinschaft erfolgt durch das Entlassungsmanagement der Rehaklinik. Der Sozialdienst legt zusammen mit dem Intensivpflegedienst die Home Care Anbieter fest und informiert alle externen Schnittstellen wie Fachärzte, Hausarzt und Therapeuten. Somit wird eine optimale Überleitung gewährleistet

 

 

Leistungsangebote

Die Leistungsangebote umfassen alle im Rahmen der Pflegeversicherung

geregelten Leistungen im Rahmen der:

  • Krankenversicherung nach § 37 SGB V

  • häuslichen Krankenpflege / 24 h Intensivpflege nach §132 und §132a SGB V

  • Erbringung ambulanter Pflege nach §120 SGB XI

  • Pflegesachleistungen nach §36 SGB XI

  • Kombination von Sach- und Geldleistungen nach §38 SGB XI

  • häuslichen Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson nach §39 SGB XI

Finanzierung

Jeder Patient ist eigenständiger Mieter eines Zimmers und anteilig an den gemeinschaftlichen Räumen. Für die Organisation des täglichen Lebens – wie Einkäufe, Kochen, Waschen und die Reinigung – stehen Hauswirtschaftskräfte zur Seite. Sie als Mieter tragen lediglich die Mietkosten, eine festgelegte Zuzahlung an den SGB XI Leistungen sowie ihren individuellen Anteil an der Haushaltskasse und die Kosten für den täglichen Eigenbedarf, wie z.B. Friseur, Fußpflege, Maniküre etc..

Eine konkrete Kostenberechnung und -aufstellung erstellen wir Ihnen gerne auf Wunsch.

Sämtliche weitere Kosten, die im Rahmen der Versorgung für die spezialisierte Krankenbeobachtung in Intensiv- & Beatmungspflege im SGB V Bereich sowie für die grundpflegerischen Leistungen im SGB XI Bereich anfallen, werden nach eingehender Prüfung durch den MDK von den gesetzlichen Kranken- & Pflegekassen vollständig übernommen.

Die Zulassung für die Abrechnung mit sämtlichen Krankenkassen obliegt uns als Pflegeteam von Heim & Herz, Außerklinische Intensivpflege unter dem Institutionskennzeichen nach SGB XI: 461424173 und nach SGB V: 461424162.

Silvio Partzsch

Geschäftsführung / Pflegedienstleitung